Trommeln-Djembe
Diese Instrumente stammen ursprünglich aus Guinea und kamen über den Orient nach Afrika. Sie werden heute noch im Senegal und Burkina Faso zusammen mit großen Bässen als Gesangbegleitung gespielt.
Sie werden meist aus einem Stück westafrikanischem Edelholz gearbeitet und in verschiedenen Größen angeboten. Mit dem äußeren Schnursystem wird die Trommel gestimmt, die Tonhöhe hängt von der Spannung des Fells (Ziegenfell) ab, und die Lautstärke von der Größe.
Kallebassenrassel
Sie werden aus getrockneten Kürbisfrüchten hergestellt und mit einem Netzwerk aus Samenkörnern oder Plastikkugeln bespannt. Durch das Hin- und Herschwenken entsteht das typische Rasselgeräusch. Als rhythmisches Instrument findet man sie in der kubanischen, brasilianischen oder afrikanischen Musik.
Regenrohre
Regenrohre waren zeremonielle Instrumente, um in Wüstenregionen den dringend benötigten Regen herbei zu rufen - heute werden sie zur Meditation eingesetzt.
Die Rohre bestehen aus abgestorbenen Kaktuspflanzen. Die Stacheln werden nach innen in den hohlen Stamm getrieben, mit Linsen, Reis oder Kieselsteine gefüllt und anschließend verschlossen. Beim Schräghalten des Instrumentes entsteht ein sanftes Regengeräusch.
Daumenklavier
Über einen Klangkörper sind Zungen aus Bambus, Holz oder Metall in verschiedenen Längen angeordnet. Beim Herunterdrücken der Zungen mit Daumen oder Finger entsteht eine leise Musik, geeignet zur Ahnenbeschwörung, bei religiösen Festen oder nur zur Entspannung.